Ob bei Schwierigkeiten mit Lieferanten und Kunden, bei Verletzung von Schutzrechten oder bei Problemen mit den Mitarbeitern: Schnell wird die vormals sachliche Diskussion von Emotionen geprägt, Positionen verhärten.
Zur Konfliktlösung bleibt dann oft nur noch das Gerichtsverfahren. Die Kontrolle über das Verfahren entgleitet den Parteien, die Entscheidung trifft ein Gericht.
Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Betrachtung und sich ständig wandelnder Märkte zeigen sich gravierende Nachteile: Der Gang zum Gericht bedeutet erheblichen zeitlichen sowie finanziellen Aufwand und führt dennoch in vielen Fällen nicht zu den erhofften Ergebnissen.
Hinter den meisten Konflikten stehen unternehmerische, wirtschaftliche oder persönliche Zielsetzungen, die im Rahmen eines Gerichtsverfahrens keine Berücksichtigung finden können und daher für das Urteil ohne Bedeutung bleiben.
Nachdem aber nur die Erfüllung der eigenen Ziele einen Konflikt nachhaltig beilegt, nutzen immer mehr Unternehmen Mediation zur Streitlösung, da hierbei alle Beteiligten eine passende Lösung unter Wahrung eigener Interessen selbst erarbeiten können.